Weitere Einsatzmöglichkeiten von Vokalino Neben dem Spiel ist Vokalino auch ein hervorragendes Arbeitsmittel zum sicheren Erlesen sowohl im Klassenunterricht zur Differenzierung als auch im Förderunterricht sowie in der Freiarbeit. Vokalino im täglichen Unterricht Um die Schüler dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung und im Lernprozess stehen, ist es notwendig, dass im Unterricht differenzierte Angebote gemacht werden. Dazu eignen sich besonders die Arbeits- und Lernmittel, mit denen Schüler ohne große Hilfe der Lehrperson selbständig und variabel arbeiten können, wenn sie mit ihren Aufgaben fertig sind, während andere noch Zeit für ihre Aufgaben benötigen. Vokalino mit seinen zahlreichen Wortplättchen und Vokalen ist dafür ein attraktives und variables Lernmittel. Die Schüler wählen sich Wortplättchen aus und vervollständigen die Wörter mit den entsprechenden Vokalen. Das können sie allein, in Partnerarbeit oder in Gruppen sowie in der Freiarbeit. W n d W a n d   Zu einem späteren Zeitpunkt können die Schüler auch ohne Einsetzen der Vokale mit den Wortplättchen Wörter bilden, die jeweiligen Wortmöglichkeiten auch aufschreiben und mit der Wörterliste vergleichen. H n d H a n d H u n d Vokalino im Förderunterricht Im Lese-Förderunterricht mit einzelnen Schülern dienen die Wortplättchen ohne Vokale ganz gezielt zur Übung des sicheren Erlesens von Wörtern. Dabei hat die Lehrperson die Möglichkeit, die Wortplättchen nach ganz bestimmten lesetechnischen Erfordernissen auszuwählen z.B. nach Anfangsbuchstaben (es gibt z.B. allein 22 Wortplättchen mit dem Anfangsbuchstaben „B“), Doppelkonsonanten am Wortanfang, Wortart oder auch Wortlänge. Dem Kind werden die entsprechenden Wortplättchen einzeln vorgelegt. Es sucht dazu die entsprechenden Vokale. Bei dieser Aufgabe gelangt das Kind, wenn es nicht sofort ein Wort kennt, durch Einsetzen der einzelnen Vokale und Überprüfen zur Lösung. Es erkennt dabei auch, dass durch Austausch eines einzigen Buchstabens neue sinnvolle Wörter entstehen. Da sich die einzelnen Wortplättchen oft nur in einem Buchstaben unterscheiden, sind die Schülerinnen und Schüler gezwungen die Wörter zu erlesen. Das bei vielen unsicheren Leseanfängern verbreitete Raten des zu erlesenden Wortes führt nicht zum Erfolg. Selbstverständlich können alle gebildeten Wörter auch aufgeschrieben werden. Schülerinnen und Schülern, welche die Umlaute und Doppelvokale noch nicht gelernt haben, bilden lediglich Wörter mit den Vokalen „a“ „e“ „i“ „o“ „u“. Einsatz mit logopädischem Schwerpunkt Da sich sowohl viele der einzelnen Wortplättchen als auch der zu bildenden Wörter nur in einem einzigen Graphem/Phonem unterscheiden, sind die Kinder gezwungen genau zu artikulieren, damit der Bedeutungsunterschied zu hören ist. Artikulierungsfehler werden dadurch offenbar. Die Materialien dienen dann bei der logopädischen Arbeit als Vorlagen zur Anbahnung einer korrekten Artikulierung. Der Therapeut hat die Möglichkeit aus den zahlreichen Wortplättchen diejenigen auszuwählen, die für das jeweilige Kind in der jeweiligen Übungsphase förderlich sind. z.B. Unterscheidung b –p        Unterscheidung d – t        Unterscheidung g – k Blumenauer Holzbaukästen  Tradition seit 1860
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